Welt-Malaria-Tag am 25. April


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Am heutigen 25. April wird der jährliche Welt-Malaria-Tag der Vereinten Nationen begangen. Das Ziel dieses Tages ist es, das Augenmerk auf eine Krankheit zu richten, die behandelt und zu einem gewissen Grad verhindert werden kann, die aber dennoch jedes Jahr rund 500.000 Menschenleben fordert. Sogar in Ländern wie Norwegen werden pro Jahr zwischen 30 und 100 Fällen von Malaria diagnostiziert, die alle durch Infektionen in anderen Ländern begründet sind. Bei Reisen in tropische und subtropische Regionen ist es darum wichtig nachzufragen, ob besondere Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden sollten.

Malaria ist eine Infektionskrankheit, die von Parasiten der Gattung Plasmodium hervorgerufen wird. Der Parasit wird auf Menschen durch den Stich der Malariamücke übertragen, die milde und feuchte Umgebung zum Überleben benötigt. Eine einzelne Mücke kann mehrere Menschen infizieren und im Gegensatz zu vielen anderen Mücken, ist die Malariamücke hauptsächlich tagsüber aktiv.

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Der Parasit vermehrt sich zunächst in der von ihm befallenen Person. Eine infizierte Person kann den Parasiten auch wieder zurück zur Malariamücke übertragen. Die Symptome einer Malariaerkrankung ähneln der anderen Krankheiten wie Grippe, allerdings ist äußerst wechselhaftes Fieber ein charakteristisches Erkennungszeichen für Malaria.

Zur Behandlung von Malaria wird eine Kombination von Medikamenten verwendet, die Parasiten bekämpfen. In westlichen Ländern hat Malaria nur selten den Tod zur Folge. Allerdings ist in einkommensschwachen und Ländern mittleren Einkommens eine schlechtere Versorgung mit Medikamenten gegeben, und man schätzt, dass weltweit jährlich ca. 500.000 Menschen an Malaria sterben.

Vorbeugung ist die wichtigste Maßnahme, um sich vor einer Infektion zu schützen und Mückenmittel, behandelte Mückennetze und so viel Haut wie möglich bedeckt zu halten sind hierbei wichtig. Reisenden wird in einigen Fällen auch die Einnahme von vorbeugenden Medikamenten empfohlen. Es gibt unterschiedliche Arten von Malariaprophylaxe und wir empfehlen Ratschläge von einschlägigen reisemedizinischen Diensten einzuholen.