Sonnenekzeme können und sollten vermieden werden!

Ein Sonnenekzem ist eine Form von Sonnenallergie, die nach dem Sonnenbaden schnell zu Juckreiz oder Ekzem führt. Im Vergleich zum Sonnenbrand, benötigt ein Sonnenekzem viel weniger Zeit zum Entstehen.

Bläschen und Schwellungen
Sonnenekzeme kommen durch Rötungen mit kleinen Schwellungen und Bläschen bzw. auch nur durch Juckreiz zum Ausdruck. Sie entstehen entweder unmittelbar oder innerhalb von wenigen Stunden nach Sonnenexposition.

Nach einer Gewöhnungsperiode mit kürzerer Zeit an der Sonne und Sonnenschutzmittel mit höherem Schutzfaktor verträgt die Haut schrittweise mehr Sonne. Darum tauchen Sonnenekzeme am häufigsten am Anfang des Sommerhalbjahres auf.

Vor allem junge Menschen leiden unter diesem Problem. Allerdings kann man auch im fortgeschrittenen Alter erstmals davon betroffen sein.

Rötungen, Schwellungen, Bläschen und Juckreiz sind die charakteristischsten Merkmale von Sonnenekzemen. Es gibt allerdings große Unterschiede darin, wie Sonnenekzeme bei verschiedenen Menschen zum Ausdruck kommen.

Dauert bis zu einer Woche
Hat man bereits ein Sonnenekzem gehabt, wird das nächste Leiden dem gleichen Muster folgen. Ein Sonnenekzem hält sich gerne bis zu einer Woche und verschwindet wieder von selbst, vorausgesetzt, man bleibt der Sonne fern.

In den meisten Fällen bleibt das Gesicht von Sonnenekzemen verschont. Ausschnitt, Arme, Beine und Nacken – mit anderen Worten die Bereiche, die der Sonne ausgesetzt sind – gehören zu den betroffenen Gebieten.

Ein Sonnenekzem kann als eine Allergie gegen Sonnenlicht angesehen werden. Es ist darum wichtig, die Haut zu schonen, damit sie genesen kann. Es ist empfehlenswert, Sonnenschutzmittel mit hohem Schutzfaktor zu verwenden, die betroffenen Körperteile mit Kleidung zu bedecken und die Sonne zu den intensivsten Zeiten zu vermeiden.

Nach vollständigem Abklingen des Ekzems kann schrittweise damit begonnen werden, die Haut der Sonne zu exponieren, um sie so mit der Zeit zu stärken.

Rezeptfreie Medikamente
Hydrocortison Creme lindert das Ekzem und kommt oftmals zusammen mit Antihistaminika zur Anwendung, um den Juckreiz bestmöglich zu bekämpfen. Diese Präparate sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

Aloe Vera und kühlende Cremen können gute Alternativen sein, um das unangenehme Hautgefühl zu lindern.

Stellt sich keine Besserung ein, sollte ärztliche Hilfe aufgesucht werden, um herauszufinden, ob es eine andere Ursache für den Ausschlag gibt.

Fakten zum Thema Sonnenekzem

  • Ein Sonnenekzem entsteht entweder unmittelbar oder innerhalb von wenigen Stunden nach Sonnenexposition.
  • Ein Sonnenekzem ist eine Art Allergie gegen Sonne, die dadurch vermieden werden kann, dass die Haut vor starkem Sonnenlicht geschützt wird.
  • Sonnenekzeme kommen durch Rötungen mit kleinen Schwellungen und Bläschen bzw. auch nur durch Juckreiz zum Ausdruck.
  • Es ist möglich die Haut schrittweise daran zu gewöhnen, mehr Sonne zu vertragen.
  • Ein hoher Sonnenschutzfaktor bietet auch Schutz vor Sonnenekzemen.